Am 25.April 2015 wurde Nepal von einem starken Erdbeben erschüttert. Weit über 8000 Tote sind zu beklagen. Viele Häuser sind eingestürzt. Zahlreiche historische Bauten und Tempelanlagen sind komplett zerstört worden. Auch viele der auf dieser Webseite abgebildeten und beschriebenen Sehenswürdigkeiten.

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Kathmandu – Hauptstadt von Nepal

Kathmandu
Kathmandu | ©: www.kathmandu-valley.de

Als faszinierender Schmelztiegel der asiatischen Kulturen präsentiert sich Nepal seinen Besuchern. Einflüsse aus China und Indien haben sich in Nepal zu einer einmaligen Synthese entwickelt. Und hier wurde sogar der Pagodenbaustil erfunden, der mittlerweile als typisches Stilelement der asiatischen Architektur gilt.

Naturfreunde können auf ausgedehnten Trekkingtouren die faszinierende Bergwelt des Himalajamassivs entdecken. Spezielle Reiseveranstalter bieten mehrtägige, geführte Touren an. Die Besucher können Nepals Natur aber auch bei kürzeren Touren auch auf eigene Faust entdecken. Ein beliebter Ausgangspunkt dafür ist Nagarkot im Osten des Landes.

Eine Zeitreise

Kultururlauber dürfen sich in den drei Königsstädten Kathmandu, Patan und Bhaktapur in eine Stadt aus dem 17. Jahrhundert zurückversetzt fühlen. In zahlreichen Geschäften und kleinen Handwerksbetrieben finden sie Kunsthandwerk, etwa Töpferwaren, die seit Jahrhunderten auf traditionelle Weise hergestellt werden.

Dattatreya Square in Bhaktapur
Dattatreya Square | ©: www.kathmandu-valley.de

Die Städte im Kathmandutal

In der pulsierenden aber chaotischen Landeshauptstadt Kathmandu liegen Tradition und moderne oft nur ein paar Schritte auseinander. Während in den engen und verwinkelten Gassen der Metropole der motorisierte Verkehr kaum eine Chance hat, präsentiert sich die New Road als pulsierendes Zentrum mit modernen Restaurants und Geschäften. Ganz in der Nähe zeugt die Freak Road von den stürmischen 1960er und 1970er Jahren, als Sinn suchende und Hippies auf Sinnsuche Nepal als Reiseziel entdeckten.

Die Herzen der drei Königsstädte bilden die imposanten Palastanlagen der Herrscher mit ihren Plätzen, monumentalen Bauten und Tempeln. Die Gäste schätzen vor allem Patan, das etwas ruhiger ist als die Schwesterstadt Kathmandu.

Am unmittelbarsten erleben die Gäste den historischen Flair in der ehemaligen Königsstadt Bhaktapur. Nachdem die Stadt 1934 von einem Erdbeben verwüstet wurde, baute man sie auch mit finanzieller Hilfe aus Deutschland in den folgenden Jahrzehnten neu auf. Und während in Kathmandu und Patan historische Gebäude durch moderne Betonbauten ersetzt wurden, ist in Bhaktapur der ursprüngliche Charakter der Stadt bis heute erhalten.

Kinder in Nepal
Nepalese | ©: www.kathmandu-valley.de

Religionen in Nepal

Die abgeschiedene Lage im Herzen des Himalaja ermöglichte es Herrschenden und dem Volk, sich weitgehend auf Spiritualität zu konzentrieren und zu Ehren der Götter prächtige Tempel wie den Taleju-Tempel oder den Jagganath-Palast zu errichten.

Die Besucher erleben in Nepal die Zeugnisse zweier Weltreligionen. Die wichtigste Religion ist mit einem Bevölkerungsanteil von mehr als 80 Prozent der Hinduismus. Allerdings gibt es auch zahlreiche Buddhisten, sodass sich beide Religionen zu einer wohl einzigartigen Synthese vereinigt haben.

Das Kathmandutal

Kathmandutal
Kathmandutal | ©: www.kathmandu-valley.de

Das Kathmandu Valley nimmt auf einer Höhe von rund 1.400 Metern eine Fläche von etwa 950 Quadratkilometern ein. Das Tal - ein ehemaliges Seebecken gilt als Keimzelle der nepalesischen Kultur. Die Berge, welche das Valley umgeben, erreichen Höhen bis zu 3.000 Meter.

Besiedelt ist das Kathmandu Valley seit mindestens 2.000 Jahren. Seit jeher gilt das Tal als Schmelztiegel der Kulturen. Am meisten geprägt wurde das Tal jedoch von den Newar, aber auch von Buddhisten und Hindus.

Auf die Spuren der Vergangenheit, seien es sakrale oder profane Bauten, stoßen die Besucher fast überall im Tal. Allerdings lassen sich kaum Bauten finden, die älter als ein paar Jahrhunderte sind. Der Grund dafür liegt in der traditionellen Bauweise mit Holz.

Kathmandu Valley ist seit 1979 als Weltkulturerbe eingestuft. Dieser Status ist allerdings wegen der raschen Ausbreitung der Siedlungen und der damit einhergehenden Umweltverschmutzung massiv gefährdet. Deshalb steht es mittlerweile auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes.



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